Dieselpunk

Malerischer Realismus mit dem Finish eines Pulp-Plakats: kräftige, selbstbewusste Konturen über modellierter, verblendeter Schattierung statt Linienschraffur. Palette aus warmen, oxidierten Brauntönen, Messing und Bernstein vor kaltem schiefergrauem bis blaugrauem Stahl, mit rauchigen, entsättigten Grautönen im Hintergrund. Materialien wirken schwer und benutzt: genietetes Metall, abgewetztes Leder, geöltes Segeltuch, schmieriger Motorenschmutz, gebürstetes Chrom. Die Beleuchtung ist dramatisch und gerichtet, meist tief stehendes, rauchiges Sonnenlicht oder kalte Hangarlampen, die lange Schlagschatten in den Dunst werfen. Die Komposition ist monumental und leicht aus der Untersicht, sodass die Maschinen die Figur überragen; dichtes mechanisches Detail im Mittelgrund, weichere atmosphärische Tiefe dahinter. Nirgendwo im Bild lesbare Schrift, Beschilderung oder Plakattext.